Psychotherapie


 

"Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt."

Virginia Satir, US-amerikanische Familientherapeutin


Dies Basis meiner psychotherapeutischen Arbeit ist meine systemische Haltung und die systemische Therapie. Darauf aufbauend habe ich mich inzwischen auch in anderen anerkannten therapeutischen Bereichen weitergebildet (lesen Sie hierzu auch über meine Qualifikationen). Diese vielfältigen Erfahrungen verknüpfe ich je nach Ihrem Problem, Ihrer Lebenssituation und Ihren persönlichen Stärken und Vorlieben zu einer individuell auf Sie abgestimmten Therapie. Letztendlich bin nicht ich die Expertin für Ihr Leben, sondern Sie selbst! Meine Rolle ist es, Sie dabei mit meinem Wissen und meiner Person so zu begleiten, dass Ihre Ressourcen und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

 

Psychotherapie ist als eine Heilbehandlung der Psyche zu verstehen. Sie ist sicher dann angezeigt, wenn bereits eine Diagnose nach ICD (International Classification of Diseases) gestellt wurde oder angenommen wird, wie z. B. für Depressionen, Ängste, Zwangsgedanken und -handlungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Essstörungen  und andere psychischen Störungsbilder. 

 

Grundsätzlich betrachte ich psychische Erkrankungen als einen Lösungsversuch. Schwerwiegende Ereignisse im Umfeld wie in Familie und Beruf, eine belastende Kindheit und genetische Vorbelastungen können zu extremen inneren Nöten im Leben eines Menschen führen. Unser Gehirn sucht stets nach Möglichkeiten ausweglose Situationen zu verlassen. So kann beispielsweise eine Depression "helfen" vergangenen Schmerz oder Wut nicht zu spüren, zwanghafte Handlungen beruhigen massive Ängste und geben das Gefühl das Leben "im Griff" zu haben.

 

Mehr noch als in einer Beratung oder einem Coaching, spielt in einem längeren therapeutischen Prozess die therapeutische Beziehung zwischen Klientin/Klient und mir als Therapeutin eine wichtige Rolle. Diese Idee ist nicht neu, sondern wurde von Sigmund Freud entdeckt und prägte die Entwicklung der psychoanalytischen Psychotherapie. In der Psychotherapieforschung, bestätigte sich inzwischen, was ich selbst in meiner therapeutischen Arbeit erlebe: Dass die Beziehung zur Therapeutin maßgeblich eine Rolle beim Gelingen einer Therapie spielt. Vertrauen und Verlässlichkeit, die ermöglichen sich mit allen Facetten zu zeigen und zu öffnen, fördern letztendlich innere und äußere Heilung.

 

Kosten

Zwar gelten auch die psychotherapeutischen Verfahren der Systemischen Therapie und der Gesprächstherapie für Erwachsene in Deutschland als wissenschaftlich anerkannt – allerdings sind sie bisher noch nicht als „erstattungsfähig“ eingestuft worden und können daher nicht mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Viele Private Krankenkassen übernehmen auch die Kosten dieser Verfahren.

Quelle: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/was-bezahlt-die-krankenkasse/