Depression


Depressive Verstimmungen kennt fast jeder Mensch. Eine Depression ist aber mehr als das.

Depressive Verstimmungen kennt fast jeder Mensch. Eine Depression ist aber mehr als das. Andauernde, gedrückte Stimmung, negative Gedankenkreise, mangelndes Selbstvertrauen, Schuldgefühle, ein Gefühl einer großen, inneren Leere, Schlafstörungen, innere Unruhe - um nur einige Symptome zu nennen, können Anzeichen für eine Depression sein. Depression kann sich auch in körperlichem Schmerz zeigen.

 

Die Auslöser sind oft vielschichtig:

  • Andauernder Stress (Burn Out)

  • Krisen wie Trennung oder Verlust einer geliebten Person

  • Mangel an Lebenssinn

  • Ängste, die das Leben einschränken

  • Auch Prägungen aus der Kindheit, können Menschen anfällig für Depressionen machen: Wer nicht ausreichend lernen konnte, dass Probleme und Krisen zu meistern sind, fühlt sich schnell hilflos und ausgeliefert.

  • Chronische Schmerzen

  • Organische Ursachen

  • Nebenwirkungen von Medikamenten

Ebenso können traumatische Erfahrungen zu einer Depression führen.

 

Bei einer psychotherapeutischen Behandlung werden die negativen Gedankenkreisläufe und abwertenden Selbsteinschätzungen unterbrochen und neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Dadurch kann der Zugang zu sich selbst, zum eigenen Selbst-Wert (wieder) aufgebaut und Selbstwirksamkeit erlebt werden. Ein wichtiger Schritt ist auch, die Ursprünge und Hintergrundthemen der Depression zu erkennen und beispielsweise mit Hilfe der Inneren Anteile-Arbeit schmerzhafte Erlebnisse zu verarbeiten. Ziel ist es, dass Sie neue Perspektiven für Ihr Leben entwickeln und somit wieder mehr Lebensfreude empfinden können

 

Außerdem existieren inzwischen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass regelmäßige Licht- oder Bewegungstherapien, MBSR (mindful based stress reduction) den Heilungsprozess unterstützen. Auch eine medikamentöse Behandlung mit Anti-Depressiva durch einen Facharzt kann notwendig sein.