Häufige Fragen


Schweigepflicht

In Therapie und Beratung/Coaching unterliege ich der Schweigepflicht. Das ist eine Selbstverständlichkeit und sehr wichtig, um vertrauliche Themen ansprechen zu können.

Dauer der Termine

Ich biete in der Regel Termine an, die 60 Minuten dauern. Viele Klienten schätzen aber auch 90 Minuten Termine, die dann in größeren Abständen stattfinden. So bleibt mehr Zeit im Termin auftauchende, neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu verarbeiten, und zwischen den Terminen Veränderungen auszuprobieren.

Für eine systemische Einzelaufstellung plane ich 120 Minuten ein, weil eine Aufstellung sowie Vor- und Nachbesprechung ihre Zeit benötigen. 

Wie viele Termine?

Das hängt davon ab, was Sie suchen und natürlich davon, wie Ihr Problem beschaffen ist. Ein einziger Termin kann bereits neue Impulse und Anstöße geben. Vor allem bei einer systemischen Strukturaufstellung, für die bereits ein konkretes Anliegen vorhanden ist, kann ein einziger Termin erstmal reichen, da die Wirkung in der Regel groß ist. Je nach Ihrem Anliegen ist es jedoch oft hilfreich, in einem ersten Termin zu sortieren oder endlich einmal 'alles' in Ruhe zu erzählen. Wichtig ist mir dabei, durch meine Frageweise neben den wichtigen Informationen, die ich dabei sammle, Ihnen einen ersten veränderten Blick auf das Problem anzubieten. Es gibt schwierige Phasen oder Symptome, die längere Zeit benötigen, um sie zu verändern oder zu lösen. Hierzu kann ich bereits im ersten Termin eine erste Einschätzung abgegeben. 

Wie lange muss ich warten, um einen Termin zu bekommen?

In der Regel erhalten Sie innerhalb von 1-2 Wochen einen Termin bei mir. Das hängt auch davon ab, wie flexibel Sie Ihre Termine legen können.

Was kostet eine Sitzung?

 

Systemische Beratung / Coaching / Psychotherapie

  75,- € / 50 Minuten

  85,- € / 60 Minuten

120,- € / 90 Minuten

 

Wenn Sie das Honorar nicht in voller Höhe aufbringen können, sprechen Sie mich bitte an.

 

Systemische Strukturaufstellungen

Einzelaufstellung

Dauer: 120 Minuten / 170,- €  (inklusive der Möglichkeit einer telefonischen Nachbesprechung zur Klärung von Fragen etc. )

 

Telefonberatung

30 Minuten 30,-

60 Minuten 60,-

 

Supervision:

Einzelsupervision:

100,- € / 60 Minuten

Teamsupervision:

nach Vereinbarung

 

Wichtig: Bitte sagen Sie einen mit mir vereinbarten Termin, den Sie nicht einhalten  können, 48 Stunden vorher ab, sonst muss ich ihn in voller Höhe in Rechnung stellen.

Werden die Kosten von Coaching / Therapie bei mir von einer gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Nein, leider nicht. Warum ist das so? Kosten von Beratung/Coaching/Aufstellungen werden grundsätzlich nicht von Krankenkassen übernommen, da sie keine Heilbehandlung, sondern eine Dienstleistung darstellen. 

Für Psychotherapie gibt derzeit drei Verfahren, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen bei Antragsstellung durch einen Psychologischen Psychotherapeuten übernehmen: Vehaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse. Festgelegt wurde dies 1999 durch das damals beschlossene Psychotherapeutengesetz. Dies macht es dem Patienten seitdem möglich, einen Psychotherapeuten mit seiner Krankenversichertenkarte wie einen Arzt aufzusuchen. Eine Überweisung durch einen Psychiater oder Neurologen (beides Ärzte) entfällt. Dies wird möglich, weil Psychologische Psychotherapeuten aus den o.g. drei therapeutischen Verfahren ihre Ausbildung wie ein Arzt mit einer Approbationsprüfung abschließen müssen.

 

Die systemische Therapie war 1999 noch ein relativ junges Verfahren, das damals Wert darauf legte, sich nicht in ein zu enges Korsett zwängen zu lassen (z. B. in welchen Zeitabständen und wie lange eine Therapiesitzung stattfinden muss). Aktuell bemüht sich der Dachverband der systemischen Therapeuten um eine Zulassung für die Abrechnung mit den Krankenkassen. Die systemische Therapie ist auch seit kurzem ein von den Krankenkassen anerkanntes Verfahren. Die Kosten werden allerdings in der Regel nach wie vor nicht übernommen.

 

Private Krankenversicherungen

Hier gibt es große Unterschiede bei der Kostenübernahme. Wenn Ihre Versicherung die Behandlung bei einem Heilpraktiker miteinschließt, lohnt es sich auf alle Fälle bei Ihrer Kasse anzurufen und nachzufragen, denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass Ihre private Kasse zumindest einen Anteil der Kosten übernehmen wird.  Dabei ist wichtig anzugeben, dass Sie eine Psychotherapie bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie überlegen.

Was kann ich von der Steuer absetzen?

Coaching sowie die systemische Strukturaufstellung können steuerlich geltend gemacht werden.

Psychotherapie kann bei der Steuererklärung als "außergewöhnliche Belastung" angegeben werden. Letztendlich hängt es aber von Ihrem Einkommen und weiteren Kosten (z. B. Brille, Zahnersatz) ab, ob Sie Ihre individuelle Belastungsgrenze überschreiten. 

 

Welche Vorteile habe ich, wenn ich selber zahle?

Ein großer Vorteil für Sie ist, dass Sie selbst in Absprache mit mir bestimmen, wie oft, in welchen Abständen und wie lange wir uns sehen. Bei Psychotherapien, die von der Krankenkasse übernommen werden, ist dies relativ streng geregelt (50 Minuten lang, wöchentliche Termine). So können Sie ohne lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz und mit sehr wenig Formalitäten eine Therapie beginnen und investieren in ihre Ihre seelische und körperliche Gesundheit (denn das Eine ist vom Anderen nicht zu trennen).

 

Um eine Erstattung der Kosten bei einer Krankenversicherung zu erhalten, muss eine Notwendigkeit für eine Heilbehandlung bestehen. Das bedeutet, ich muss eine Diagnose über ein vorhandenes Symptom, z. B. Depression, stellen können. Das heißt, Sie müssen "krank genug" für eine Psychotherapie sein. Jeder Mensch kann in seinem Leben mal in eine Phase geraten, in der er allein nicht mehr weiter weiß und sich Hilfe sucht. Manche wollen hierfür aber nicht gleich eine offzielle Diagnose gestellt bekommen, denn dieser Umstand kann Nachteile beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder bei der Übernahme in ein Beamtenverhältnis bedeuten.

 

Wir systemisch arbeitenden Therapeuten sind gegenüber Diagnosen außerdem zurückhaltend. Eine Diagnose kann selbstverständlich wichtig für die Art und Weise der Behandlung und hilfreich sein ("jetzt weiß ich, warum ich mich so fühle, so handle"). Aber es kann nach meiner Erfahrung und der vieler anderer Kollegen ein Problem auch mehr stabilisieren anstatt verkleinern und den Blick  auf die vorhandenen und ungenutzen Möglichkeiten und Ressourcen erschweren.

Und noch ein paar Gedanken zum Thema "Kosten".....

Überlegen Sie, wenn Sie mögen, doch einfach mal , was Sie ansonsten für sich selbst (Mode, Beauty, Urlaub...) ausgeben. Natürlich ist das auch wichtig für ein Wohlbefinden. Aber meistens hilft das neue Kleid weniger einen passenden Partner zu finden, als gut mich sich selbst (und damit mit den eigenen Bedürfnissen) verbunden zu sein. Ein Urlaub kann notwendige Abwechslung und Entspannung bringen, aber unterm Strich sind die Probleme danach immer noch vorhanden. Gönnen Sie sich die Möglichkeit, sich mehr mit sich selbst, Ihren Potenzialen und Möglichkeiten zu verbinden und ein erfülltes Leben zu leben.

 

Und zu guter Letzt:  Was wir bezahlen, schätzen wir oft mehr und die Erfahrung zeigt, dass Selbstzahler häufig eine größere Bereitschaft zeigen, Veränderungen anzugehen - denn Veränderungen sind meist nicht nur angenehm und erfordern oft Überwindung und Mut.

 

 

Diese folgenden Fragen können Sie sich selbst beantworten!

Sie dienen lediglich als Anregung:

 

Was möchte ich verändern?

 

Was wird anders sein, wenn das Problem gelöst ist?

 

Gab es eine Zeit, in der das Problem nicht da war? Was war zu dieser Zeit anders?

 

Wie werden wichtige Personen in meinem Umfeld auf meine Veränderungen reagieren?

 

Werde ich jemanden aus meinem Familiensystem unähnlicher, wenn ich mich verändere?

 

Wofür könnte es auch "gut" sein, das Problem beizubehalten?